Arbeitsmarkt News
Nr. 10/2026 - Der Südtiroler Arbeitsmarkt aus Sicht der Berufe
Berufe sind eine wichtige, wenngleich selten verwendete Kategorie, wenn es darum geht, Arbeitsmarktentwicklungen darzustellen.
Die häufigste Berufsgruppe der abhängig Beschäftigten auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt ist die Gruppe der Büro- und Verwaltungsfachkräfte: Diese bilden sowohl bei Frauen (19,1%) als auch bei Männern (7,3%) die größte Berufsgruppe. Frauen arbeiten außerdem besonders häufig im Verkauf (9,0%), im Service (7,9%), als Lehrerinnen (5,6%) und als Reinigungskräfte (5,3%). Bei Männern folgen Lagerfachkräfte (5,5%), Köche und Verkäufer (jeweils 4,2%) sowie Servicefachkräfte (4,0%). Die berufliche Konzentration unterscheidet sich deutlich: 72,5% der abhängig beschäftigten Frauen und 53,6% der männlichen Arbeitnehmer sind in den jeweils 15 häufigsten Berufen beschäftigt.
Nr. 9/2026 - Im Sommer sammeln über die Hälfte der Jugendlichen eine Arbeitserfahrung
Im Sommer 2026 haben erneut mehr als die Hälfte aller Jugendlichen Arbeitserfahrung gesammelt.
Die Zahl der Sommerpraktika ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht rückläufig (-115), dafür ist die
Anzahl der Sommerarbeitsverträge um +122 gestiegen und jene der Lehrverträge um +138.
Nr. 8/2026 - Le marcé dl laur tla Ladinia: n ejëmpl de spezialisaziun dl marcé dl laur tl turism
Ajache les döes valades ladines dl Südtirol toca pro dui raiuns dl marcé dl laur desvalis y döes comunités raionales desfarëntes, ti ciaron dainré a tramidui i marciá dl laur deboriada. Sce an confrontëia cun le Südtirol en general, mostra le marcé dl laur dla Ladinia val' particolarités a chëres che al paia la mëia da ti ciaré; tramesdöes les valades á sides cosses anfat co desfarëntes.
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Nr. 7/2026 - Erntehelfer für die Apfelernte und Weinlese von 1998 bis 2025
In den letzten vier Jahren wurden jährlich im Durchschnitt 17.000 Erntehelfer gezählt. Diese wurden von rund 3.150 Bauern durchschnittlich 49 Tage angestellt - vor allem für die Ernte von rund einer Million Tonnen Äpfeln und in geringerem Umfang für die Weinlese von rund 50.000 Tonnen Trauben. Die Äpfel und Trauben wurden auf 17.500 beziehungsweise 5.800 Hektar angebaut.
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Nr. 6/2026 - "Natürliche" und "neue" Einkaufszentren aus Arbeitsmarktsicht
Das Thema Einkaufszentren in Südtirol wird – wie jüngst anlässlich der Eröffnung des WaltherPark in Bozen – immer wieder kontrovers diskutiert. Bereits 2016 hat die Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt die damals bestehenden Einkaufszentren Twenty und Centrum in Bozen sowie das DOB Brenner Outlet Center beschäftigungsbezogen analysiert. Mittlerweile sind weitere Handelszentren
hinzugekommen, darunter das ALGO in Algund, das StadtCentrum in Meran und zuletzt der WaltherPark in Bozen.
Nr. 5/2026 - Registerarbeitslosigkeit 2025: Bezirke im Vergleich
Die Registerarbeitslosenquote liegt 2025 bei 6,3%. Die Bezirksdaten zeigen, dass es weder „den“ Arbeitsmarkt noch „die“ Arbeitslosigkeit gibt. Wer Arbeitslosigkeit angemessen bewerten und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wirksam ausrichten will, muss deshalb Bezirke und Gruppen arbeitsloser Personen spezifisch betrachten.
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Nr. 4/2026 - Die Entwicklung der Zielwerte der aktiven Arbeitsmarktpolitik seit 2020
Diese Arbeitsmarkt News bietet anhand ausgewählter Zielwerte eine überblicksartige Bewertung der Lage auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt und der Effektivität wesentlicher arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungen des Arbeitsmarktservice.
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Nr. 3/2026 - Die Herbsternte mit saisonalen Erntehelfern - 1998-2025
Für den Erntezeitraum, insbesondere für die Apfelernte, wird geschätzt, dass in den letzten fünf Jahren jedes Jahr rund 17.000 Saisonarbeitskräfte eigens eingestellt wurden. 80% der vertraglichen Arbeitstage dieser Personen konzentrierten sich auf einen Zeitraum von 58 Tagen. Mehr als 20 Jahre vorher wurden 8.000 Saisonkräfte gezählt, und deren Arbeitstage waren auf 35 Tage konzentriert.
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Nr. 2/2026 - Beruflicher Wiedereinstieg nach Mutterschaft und Kündigung
Jährlich scheiden in Südtirol zwischen 600 und 1.000 erwerbstätige und wohnhafte Frauen während der Schwangerschaft oder in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes durch Eigenkündigung aus dem Arbeitsverhältnis aus. Von den rund 3.500 Frauen, die diesen Schritt zwischen 2019 und 2022 vollzogen haben, nahmen 62% innerhalb von drei Jahren wieder eine Beschäftigung auf. Wie rasch dieser Wiedereinstieg erfolgt, hängt unter anderem vom Bildungsniveau ab.
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N. 1/2026 - Die Abhängigkeit der Sektoren von auswärtigen Arbeitskräften
Nur rund ein Fünftel des Beschäftigungswachstums der vergangenen 20 Jahre ist auf Einheimische zurückzuführen.
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