Arbeitsmarkt News
Nr. 2/2026 - Beruflicher Wiedereinstieg nach Mutterschaft und Kündigung
Jährlich scheiden in Südtirol zwischen 600 und 1.000 erwerbstätige und wohnhafte Frauen während der Schwangerschaft oder in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes durch Eigenkündigung aus dem Arbeitsverhältnis aus. Von den rund 3.500 Frauen, die diesen Schritt zwischen 2019 und 2022 vollzogen haben, nahmen 62% innerhalb von drei Jahren wieder eine Beschäftigung auf. Wie rasch dieser Wiedereinstieg erfolgt, hängt unter anderem vom Bildungsniveau ab.
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N. 1/2026 - Die Abhängigkeit der Sektoren von auswärtigen Arbeitskräften
Nur rund ein Fünftel des Beschäftigungswachstums der vergangenen 20 Jahre ist auf Einheimische zurückzuführen.
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Nr. 12/2025 - WaltherPark: Erste Auswirkungen auf den Bozner Arbeitsmarkt
Einkaufszentren, große zumal, wirken sich stets auf den lokalen Arbeitsmarkt aus. Am 16. Oktober 2025 wurde der WaltherPark in Bozen eröffnet. Mit Stand 15. Dezember 2025 sind dort 616 unselbständig Beschäftigte gemeldet. Bei der Interpretation dieser Zahl ist jedoch zu beachten, dass die Arbeitsmarktstatistik nur Beschäftigte mit formellem Arbeitsort im Walther Park erfasst. Außendienstmitarbeiter, die vorübergehend im WaltherPark tätig sind, werden nicht berücksichtigt.
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Nr. 11/2025 - Arbeitsintegration von Menschen mit Behinderungen
Im Jahr 2024 konnten 188 Menschen mit Behinderung durch gezielte Vermittlungsmaßnahmen einen Arbeitsplatz finden. Von diesen wurden 59 Personen (33%) durch individuelle Vereinbarungen zur Arbeitseingliederung auf die Anstellung vorbereitet. Diese Gruppe zeigte eine signifikant bessere Stabilität und längerfristige Beschäftigungsverhältnisse im Vergleich zu Personen ohne solcher
Arbeitseingliederungsprojekte.
Nr. 10/2025 - Die Auswanderung der Südtirolerinnen und Südtiroler aus Sicht des Arbeitsmarktes
Südtirol war seit jeher ein Land sowohl der Einwanderung als auch der Auswanderung. In den letzten Jahren zeigen sich jedoch deutliche Veränderungen bei den Auswanderungsbewegungen: Immer mehr junge Menschen mit guter Ausbildung verlassen Südtirol – vor allem in Richtung Österreich, Deutschland und Italien. Die Erfahrung der Vergangenheit zeigt dabei, dass nur ein Teil von ihnen zurückkehrt.
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Nr. 9/2025 - Im Sommer sammeln über die Hälfte der Jugendlichen Arbeitserfahrung
Im Sommer 2025 haben erneut mehr als die Hälfte aller Jugendlichen Arbeitserfahrung gesammelt. Die Zahl der Sommerpraktika ist im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht rückläufig (144), dafür ist die Anzahl der Sommerarbeitsverträge um +173 gestiegen. Die Zahl der Lehrverträge bleibt stabil.
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Nr. 8/2025 - Wie Jugendliche ihr Sommerpraktikum kommentieren (2011-2024)
Seit 2011 erhebt die Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt mittels Fragebogen, wie Jugendliche ihr Sommerpraktikum bewerten. Neben der Beantwortung geschlossener Fragen haben die Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren die Möglichkeit, Kommentare anzufügen. Diese Bemerkungen - insgesamt 2.055 seit 2011 - sind eine wichtige zusätzliche Informationsquelle, die durch ihre Authentizität weitere Rückschlüsse auf die Qualität der Praktika über die Jahre hinweg ermöglicht. Diese Kommentare wurden für die vorliegende Ausgabe der Arbeitsmarkt-News KI-unterstützt ausgewertet.
Nr. 7/2025 - Sommerpraktika 2023 und 2024: Die Sicht der Praktikant:innen
Die regelmäßige Erhebung der Qualität der Sommerpraktika zeichnet auch für die Jahre 2023 und 2024 ein durchweg positives Bild. Neun von zehn Befragten der letzten beiden Sommer gaben an, mit ihrem Praktikum zufrieden gewesen zu sein und dabei etwas Neues gelernt zu haben. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass das Sommerpraktikum weiterhin als wertvolle und prägende Erfahrung wahrgenommen wird.
Nr. 6/2025 - Schätzung der Pensionierungen bis 2039
Insgesamt werden den in den nächsten 15 Jahren zwischen 60.000 und 70.000 Arbeitnehmer in den Ruhestand gehen, während es in den letzten 15 Jahren etwa 35.000 waren.
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Nr. 5/2025 - Wie viele Neubürger zieht der Südtiroler Arbeitsmarkt an?
Seit 2007 haben 39.700 Personen in Südtirol eine Arbeitsstelle angetreten und in Folge ihren Wohnsitz hierher verlegt. Derzeit sind noch rund 28.300 dieser Personen in Südtirol wohnhaft.
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